SPD Hemmingen

Schwieberdingen lehnt gemeinsame Werkrealschule mit Hemmingen ab

Kommunalpolitik

Mit einem klaren Votum hat der Schwieberdinger Gemeinderat eine gemein-same Werkrealschule mit Hemmingen abgelehnt. Bereits zum zweiten Mal, damit wird es diesen Schultyp weder in Hemmingen, noch in Schwieberdin-gen geben. Es war der großen Mehrheit der Schwieberdinger Räte wohl nicht möglich, über ihren Kirchturm hinwegzusehen. Zu unüberwindlich schien die Angst der größeren Gemeinde des Gemeindeverwaltungsverban-des, ihre Hauptschüler auf die Reise ins kleinere Hemmingen zu schicken, in eine Schule, die zwar eine 10-jährige Erfahrung mit der Werkrealschule hat, diese aber nicht werbewirksam in Szene setzten konnte.

Jetzt droht ein langsames Ausbluten unserer Hauptschule, weil sich die El-tern zunehmend ihr Recht herausnehmen, ihre Kinder auf eine Werkreal-schule ihrer Wahl zu schicken. Diese ist dann in Münchingen, Markgrönin-gen oder Hirschlanden. Unsere Hauptschule kann dies nur eine Zeit lang verkraften. Daher muss unser Blick darauf gerichtet sein, welche Möglichkei-ten uns jetzt noch bleiben, um eine attraktive Schule zu erhalten.
Der Nachteil der neuen Werkrealschule ist, dass sie ein dreigliedriges Schul-system zementiert, das den Werkrealschulabschluss als nicht vollwertige mittlere Reife erscheinen lässt, zumindest in den Augen der Personalsach-bearbeiter der Firmen, die noch einstellen können. Daher gibt es nur zwei Möglichkeiten:
1. Wir bieten eine attraktive kleine Hauptschule, die optimal und vor allem verlässlich in eine Berufsausbildung oder eine zweijährige Berufsfach-schule mit mittlerem Bildungsabschluss führt.
2. Wir streben eine Modellschule an, bei der unter einem Dach eine einzü-gige Hauptschule und eine Realschule angeboten werden. Darin kann sowohl der Hauptschulabschluss, als auch der normale Realschulab-schluss gemacht werden.
Ich neige zum zweiten Vorschlag, weil wir mit der Nr. 1 bisher zu wenig Er-folg hatten. Leider lässt die Kultusministerin diese Modellschulen „noch“ nicht zu. Jedoch kann sich das schnell ändern, wenn immer mehr Gemein-den mit einzügigen Hauptschulen klagen. Eine Änderung wird es auch ge-ben, wenn am 27. März 2011 die Landtagswahl einen Regierungswechsel in Stuttgart bringt. Bei den derzeitigen Zustimmungswerten für schwarz-gelb ist dies zum Greifen nahe. Bereits eine Regierungsbeteiligung von rot oder grün wird mit dem falschen Konzept der Werkrealschulen aufräumen und länge-res gemeinsames Lernen mit nur noch zwei Schultypen vorsehen, die auch in kleineren Gemeinden angeboten werden können. Dann wird es auch in Hemmingen wieder eine Zukunftsperspektive für Schüler mit Hauptschul-empfehlungen geben.

Wolfgang Stehmer MdL

 
 

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