SPD Hemmingen

Interkommunales Gewerbegebiet mit Hemminger Beteiligung?

Gemeindenachrichten

Laut Analyse der Wirtschaftsfördergesellschaft in der Region brauchen wir zur Sicherung und Entwicklung der Arbeitsplätze und der Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe ein größeres Gewerbeflächenangebot entlang der A 81 im Landkreis Ludwigsburg. Dieses trägt auch zur Bewältigung des wirtschaftlichen Strukturwandels bei. Dabei werden vor allem Flächen für große Industrieansiedlungen verlangt. Der Verband Region Stuttgart sucht in den nächsten Jahren dringend Ersatz für eine Fläche von rd. 75 ha, nach dem die ursprünglich vorgesehenen Gewerbe- und Industriegebiete in Pleidelsheim/Murr und Kornwestheim nicht umgesetzt werden können. Im Fokus der Standortsuche sind 26 ha in Schwieberdingen an der Schnellbahntrasse und 25 ha in Münchingen an der Autobahnabfahrt Zuffenhausen.

Am 5. und 10. Februar wurden die geplanten Änderungen des Regionalplanes in Schwieberdingen und Korntal-Münchingen vorgestellt. Dabei hat der leitende technische Direktor Thomas Kiwitt betont, dass die Flächen als interkommunale Gewerbegebiete geschaffen werden sollen.

Damit kommt jetzt auch die Gemeinde Hemmingen ins Spiel. Aus der letzten Flächennutzungsplandebatte wissen wir, dass wir in Hemmingen künftig keine Flächen mehr haben, auf denen Gewerbeansiedlungen möglich sind. Im bisherigen Gewerbegebiet nördlich der Münchinger Straße sind nur noch sehr begrenzte Flächen für kleinere Gewerbebetriebe zu haben. Hemmingen kann daher keine weitere nahmhafte Betriebe ansiedeln. Die einzige Möglichkeit ist nur, dass wir uns an einem interkommunalen Gewerbegebiet außerhalb unserer Gemarkungsgrenze beteiligen. Hier bietet sich vor allem das von der Region vorgeschlagene Gebiet zwischen Schwieberdingen und Markgröningen an. Nur dort könnten wir dazu beitragen, dass in unmittelbarer Nähe der Gemeinde neue Arbeitsplätze entstehen. Davon würde auch Hemmingen profitieren. Mit den Arbeitsplätzen kommen junge Familien, die hier wohnen wollen. Auch werden wir von den künftigen Gewerbesteuereinnahmen partizipieren können. Ein großes Flächenangebot an der Autobahn oder der B 10 spart viele kleine Gewerbeflächen auf ökologisch wertvollen Liegenschaften in den umliegenden Gemeinden ein.

Die SPD Hemmingen unterstützt daher die Bildung eines interkommunalen Gewerbegebietes in unsere Nachbarschaft und würde auch die finanzielle Unterstützung bei der Erschließung des Gebietes mittragen. Die Zukunft in der Entwicklung im Strohgäu liegt nicht im verbitterten Wettbewerb aller Gemeinden gegen alle, sondern im gemeinsamen Miteinander. Dies gilt auch und gerade für die Wirtschaftsförderung.

Wolfgang Stehmer
Regionalrat

 
 

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